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02.11.2018

Schröder-Köpf interessiert sich für Hamelner Migrationskonzept

Auf Einladung der Deutsch-Russischen Gesellschaft Hameln-Pyrmont besuchte die Nieders. Landesbeauftragte für Migration und Teilhabe, Doris Schröder-Köpf, das Integrationskonzept im „Englischen Viertel“ im Haydnweg.
 

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vlnr: Städträtin Harms, OB, Suna Baris, Norbert Raabe, Schröder-Köpf, Landrat Tjark Bartels


Der Landrat Tjark Bartels waren ebenso erschienen wie der Oberbürgermeister Claudio Griese, der Landtagsabgeordnete Ulrich Watermann und viele Vertreter von engagierten Vereinen der Stadt Hameln. Suna Baris von der Stadt Hameln erläuterte die Besonderheiten der Mischbewohnung und der unterschiedlichen Angebote für die Bewohner.

In der folgenden Diskussion wiesen Vertreterinnen des Frauenhauses auf die vermehrte Inanspruchnahme der Beratungsstelle durch geflüchtete Frauen hin. Durch die unterschiedlichen kulturellen Hintergründe seien in Zukunft noch weitere Gewaltanwendungen zu befürchten. Positiv wurde hervorgehoben, dass die Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen zivilgesellschaftlichen Vereinen und Organisationen gut sei. Noch stärker als bisher müssen die Mitwirkungsmöglichkeiten der Migranten genutzt werden.  Neben reinen Deutschkursen wurden auch Praktika für die Flüchtlinge angeregt. Den meisten Beratern ist längst klar, die Bemühungen der Politik für eine gelingende Inklusionsarbeit hat gerade erst begonnen und muss unbedingt fortgesetzt werden.

Frau Schröder-Köpf fragte bei einigen Themen interessiert nach und nannte häufig Beispiele aus Hannoverschen Stadtteilen, wo die Situation durch einen fehlenden Zusammenhalt anonymer ist und nicht so koordiniert wirkt wie in Hameln.

In seiner Zusammenfassung dankte Norbert Raabe, Vorsitzender der Deutsch-Russischen Gesellschaft, allen Teilnehmern und regte eine Wiederholung im nächsten Jahr an.


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