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13.05.2018

Ex-Ministerin diskutiert mit Hamelnern - Seminar 2018

In jedem Jahr veranstaltet das Gustav Stresemann Institut in Bad Bevensen ein politisches Seminar mit der Deutsch-Russischen-Gesellschaft Hameln-Pyrmont. Diesmal standen die Sicherheitspolitischen Herausforderungen der Weltmächte und die Perspektiven der Zusammenarbeit auf dem Programm.
 


Zunächst erläuterte ein Referent:  "Amerika - das Land der unbegrenzten Widersprüche", und stellte die Frage nach der Kalkulierbarkeit der Politik unter US-Präsident Trump.

Dr. Rudolf Mark von der Helmut Schmidt Universität Hamburg ging auf die Situation in Russland nach den Märzwahlen ein. Das eher zufällig gestreifte Thema Einwanderungspolitik in Deutschland erhitzte dann doch die Gemüter. Die als Gastteilnehmerin anwesende frühere Nieders. Sozialministerin Cornelia Rundt verteidigte die Flüchtlingspolitik der Bundesregierung im Jahr 2015. Einige Teilnehmer bedauerten, dass es immer noch kein Einwanderungsgesetz in Deutschland gibt.

Anschließend wurde das Thema: Die Volksrepublik China auf dem Sprung zur Weltmacht diskutiert. Am Ende waren sich alle darüber klar, dass es bei der unruhigen weltpolitischen Lage dringend einer stärkeren EU bedürfte. Das Comeback der Nationalstaaten sei in diesem Moment sehr kontraproduktiv.



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